Samstag, 6. Februar 2010

Wie jedes Jahr zieht es uns Flachländer auch heuer wieder für eine Woche zum Schifahren in die Berge. Daraus ergibt sich eine Blog-Pause, die hoffentlich für neue Inspiration sorgen wird.
Damit ich mich nach meiner Rückkehr nicht mit Massen von Spam-Kommentaren herumschlagen muß, ist die Kommentarfunktion während meines Urlaubs deaktiviert. Ich bitte um Verständnis.
Thema: Allgemeine Randnotizen |
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Donnerstag, 4. Februar 2010
Nach einer internen Plattform für Weinblogger im Dezember hat Winzerblogger Thomas Lippert schon wieder ein Projekt auf die Beine gestellt. Unter www.weinforum.org findet man seit ein paar Tagen ein Diskussionsforum für Profis aus der Weinbranche.
Vielleicht hat der eine oder andere Berufskollege, der hier meinen Blog verfolgt ja Lust, sich dort zum Erfahrungsaustausch anzumelden. Und möglicherweise finden es manche Nicht-Profis interessant, Weindialoge von Fachmann zu Fachmann online zu verfolgen…
Thema: Wein-Medien-News |
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Montag, 1. Februar 2010

Bei guter Pflege können Holzfässer ihren Dienst weit länger versehen, als der Kellermeister. Mitunter werden sie sogar von vier oder mehr Generationen befüllt, wie unsere bislang ältesten.
Beide hatten ein Füllvolumen von etwa 450 Liter, stammten aus dem Jahr 1901 (bzw. wurden zumindest in diesem Jahr geeicht) und waren damit schon 12 Jahre alt, als mein Großvater (väterlicherseits) geboren wurde.
Auch wenn wir diese zwei Fässer vor ein paar Jahren (aus Platzgründen, nicht weil sie kaputt gewesen wären) außer Dienst gestellt haben, sind in unserem Keller noch einige stumme Zeitzeugen im Einsatz.
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Thema: In Preßhaus und Keller |
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Donnerstag, 28. Januar 2010

Regelmäßigen Blog-Lesern ist vielleicht aufgefallen, dass ich – anders als 2008 - bislang noch kein vorläufiges Resümee des Jahrgangs 2009 gezogen habe. Was unter anderem damit zusammenhängt, dass ich, wie hier berichtet, aus dem Resultat der allerbesten Blaufränkisch- Trauben lange Zeit nicht wirklich schlau geworden bin.
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Thema: Im Glas und drumherum |
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Samstag, 23. Januar 2010

Um die wenigen Stunden Tageslicht so gut wie möglich zu nützen, bleiben wir beim Rebschnitt mitunter bis zur Dämmerung im Weingarten.
Langsam merkt man aber schon, dass die Tage wieder länger werden.
Thema: Reben und ihre Pflege |
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Mittwoch, 20. Januar 2010
Nach meinen Überlegungen in Teil 3 muß ich davon ausgehen, dass in vergleichbaren Regionen die meisten Alkoholwerte jenseits von 13,5 Prozent entweder aus einer Aufbesserung bzw. Mostkonzentration (eher beim Rotwein), oder einer Mitverarbeitung von überreifen Botrytistrauben (nur beim Weißwein) resultieren.
Natürlich gibt es dabei (z.B. sorten- oder jahrgangsspezifische) Ausnahmen. Deshalb sind auch sicher nicht alle Angaben falsch, die diesbezüglich von den Vertretern meiner Zunft gemacht werden.
Ob und wie er in jenen Fällen, die nicht die Ausnahme darstellen das Thema Alkoholerhöhung kommuniziert, muß jeder Winzer selbst entscheiden. Ich persönlich finde es zwar ehrlicher, dazu zu stehen, aber es ist nicht meine Angelegenheit, wenn andere diese harmlosen, traditionellen Verfahren lieber verheimlichen.
Problematisch wird es allerdings für mich dann, wenn dieses Verhalten dazu führt, dass der hohe Alkoholgehalt von der Mehrzahl der privaten wie kommerziellen Weinfreaks für eine kaum vermeidbare Folge des Strebens nach Qualität gehalten wird.
Die Wahrheit ist nämlich eine ganz andere:
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Thema: Kunterbunte Weinwelt |
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Sonntag, 17. Januar 2010
Vergangenen Mittwoch war wieder Wein(blog)rallye-Tag. Robert von lamiacucina hat diese Etappe betreut und zeichnet deshalb auch für das Thema “Schweizer und Veltliner Weine” verantwortlich.
Leider gibt es diesmal keinen Beitrag von mir. Nicht das mich die Weinexoten aus der Schweiz nicht interessieren würden. Immerhin referiere ich sogar von Zeit zu Zeit im Rahmen des Seminarthemas “Mittel- und Osteuropa” über unser Nachbarland, und habe dabei auch immer wieder die Gelegenheit, seine schwer erhältlichen Weine zu verkosten.
Für die Weinrallye war aber keine eidgenössische Flasche in Griffweite. Umso mehr freut es mich, dass trotz des schwierigen Themas eine stattliche Anzahl von Beiträgen zustande gekommen ist. Den besten Überblick darüber bietet diese mittlerweile von Robert veröffentlichte Zusammenfassung.
Thema: Weinrallye |
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Freitag, 15. Januar 2010

Vor etwa zwei Wochen haben wir mit dem Schneiden unserer Reben begonnen. Obwohl das eine der zeitaufwendigsten Arbeiten des Winzerjahres ist, legen mein Vater und ich Wert darauf, jeden Stock selbst zu schneiden.
Der Rebschnitt ist nämlich nicht nur für Menge und Qualität der kommenden Ernte entscheidend, sondern auch für die Langlebigkeit und Vitalität der Reben.
Damit wir rechtzeitig damit fertig werden, beschränken wir uns dabei auf den Schnitt selbst. Das zeitintensive Entfernen der abgeschnittenen Reben überlassen wir zum Großteil unseren Helfern.
Um ihnen diese Arbeit etwas zu erleichtern, lassen wir seit ein paar Jahren jene Weingärten maschinell vorschneiden, in denen wir eine Erziehungsform mit besonders hoher Laubwand haben (und dementsprechend lange Triebe, die sich an den zahlreichen Drähten festgerankt haben).
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Thema: Reben und ihre Pflege |
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Mittwoch, 13. Januar 2010
In Teil 2 dieser Serie habe ich erklärt, dass die besten Weißweintrauben aus unseren Weingärten ohne Überreife noch niemals 14 Prozent Alkohol oder mehr ergeben haben. Und dass wir die Obergrenze unserer Rotweine von 13,5 Prozent häufiger durch Aufbesserung als durch entsprechend hohe Zuckergrade erreichen.
Solche Aussagen sind selten in der Weinbranche. Es würde mich daher nicht wundern, wenn der eine oder die andere zur Meinung gelangt, ich wäre diesbezüglich ein Einzelfall.
Erklärungen dafür gäbe es ja genug:
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Thema: Kunterbunte Weinwelt |
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