Ein idealer Sommer

Mittwoch, 11. August 2010 | Autor: bf

Junganlage am Goldberg Anfang August 2010

Während es für unsere Ertragsweingärten (vor allem, aber nicht nur während der Blüte) eine Spur trockener sein könnte, ist der feuchte Sommer für die Junganlage am Goldberg geradezu ideal.

Die bereits im heurigen zweiten Jahr nach oben formierten Stöcke sind nicht mehr von ihren deutlich älteren Kollegen im Weingarten des Nachbarn zu unterscheiden. Ganz besonders dort, wo wir beim Wegschneiden der Trauben die eine oder andere vergessen haben.

Auch die allermeisten der etwas schwächeren Reben, die wir im Winter stark zurückgeschnitten haben, sind kräftig gewachsen. So wie es aussieht, werden fast alle von ihnen im nächsten Jahr die ersten Trauben tragen können.

Zwischen den Rebzeilen gedeiht eine üppige Naturbegrünung. Um tiefer wurzelnde und Insekten anlockende Blütenpflanzen zu forcieren, werden wir aber demnächst in jeder zweiten Reihe eine Mischung verschiedener Kleearten einsäen.

Zur Vorbereitung des Saatbeetes haben wir – wie auf dem Foto zu sehen – bereits in jeder zweiten Reihe die Begrünung umgebrochen.

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Alles wächst

Montag, 5. Juli 2010 | Autor: bf

Alles wächst

Seit dem Wegschneiden der Trauben vor einem Monat sind unsere Jungreben am Goldberg kräftig gewachsen. Von den Sturmschäden im Mai und dem Wildverbiß bei den zurückgeschnittenen Stöcken ist kaum noch etwas zu sehen, und die im nassen Juni kaum zu vermeidende Peronospora (=falscher Mehltau) ist nur ein kleiner Schönheitsfehler.

Aber nicht nur die Reben, sondern auch die Pflanzen darunter profitieren von den Wasserreserven im Boden und dem jetzt warmen Wetter und entwickeln sich rasant. Bevor uns Ackerwinde, Melde und Co. davonwachsen, haben wir deshalb die Weinstöcke wie im vergangenen Herbst angehäufelt und die noch kleinen UnBeikräuter dabei zugedeckt.

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Prioritäten setzen

Samstag, 5. Juni 2010 | Autor: bf

Hier hing ursprünglich eine (zukünftige) Traube

Wie berichtet konnten wir dank des kräftigen Wachstums im ersten Jahr bei etlichen Reben in unserer Junganlage schon heuer einen Stamm formieren. Trotzdem steht natürlich auch im zweiten Jahr das Wachstum im Vordergrund, und nicht ein möglicher kleiner Ertrag.

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Jolanda

Donnerstag, 20. Mai 2010 | Autor: bf

Sturmschaden

Seit fast einer Woche beschert uns das Mittelmeertief “Jolanda” Märztemperaturen und heftigen Wind mit Spitzengeschwindigkeiten bis 100km/h. Leider ist dieser Sturm nicht spurlos an unseren jungen Reben vorübergegangen.

Während die meisten Triebe in den älteren Weingärten noch zu klein sind, um dem Wind eine Angriffsfläche zu bieten, befinden sich die empfindlichen Triebspitzen jener Jungreben, bei denen wir bereits einen Stamm formiert haben genau in der Höhe des ersten Drahtpaares.

Mit dieser Länge finden sie leider noch keinen ausreichenden Halt, und werden deshalb von den Windböen immer und immer wieder gegen die Drähte gedrückt. Wenn sie lange genug scheuern, brechen sie entweder von selbst, oder spätestens beim Versuch, sie zu ihrer eigenen Sicherheit von Hand zu formieren.

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Zu ebener Erde…

Dienstag, 4. Mai 2010 | Autor: bf

Zu ebener Erde...

Unsere Jungreben am Goldberg sind in den letzten Tagen kräftig gewachsen. Nach dem Rückschnitt startet der Großteil auch heuer wieder zu ebener Erde in die Vegetationsperiode.

Anders als im Vorjahr haben die jungen Stöcke aber keinen Pflanzstreß zu verdauen und können deshalb deutlich früher loslegen.

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Auf ins zweite Jahr

Samstag, 3. April 2010 | Autor: bf

Rückschnitt auf zwei Augen

In den allermeisten Fällen sind einjährige Reben noch nicht kräftig genug, um einen Stamm zu formieren oder gar Trauben zu ernten. Deshalb werden sie auf zwei gut sichtbare Augen (Knospen) zurückgeschnitten, aus denen heuer kräftige, lange Triebe wachsen sollten.

Als Schutz vor Wildverbiß, aber auch, um mit dem ersten Binden der Reben länger zuwarten zu können, haben wir diese Stöcke nach dem Schnitt mit einem Schutzgitter versehen (das anders als auf dem Foto natürlich rund um die Rebe positioniert wird).

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Wieder ans Tageslicht

Montag, 29. März 2010 | Autor: bf

Jungrebe vor dem Schnitt

Wie hier berichtet, haben wir den unteren Teil unserer Jungreben am Goldberg im Herbst mit Erde bedeckt, um sie vor Frostschäden zu bewahren und Unkrautbewuchs vorzubeugen.

Nachdem der Saftstrom der Reben aber langsam in Schwung kommt, und auch die jungen Stöcke geschnitten werden müssen, war es vergangene Woche höchste Zeit, sie wieder ans Tageslicht zu holen.

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Was bisher geschah

Samstag, 20. März 2010 | Autor: bf

Fertig für den Winter

Wie man anhand dieser Beiträge nachvollziehen kann, war das erste Jahr unserer Junganlage am Mörbischer Goldberg einigermaßen aufregend und arbeitsreich.

Nach der Rodung eines bestehenden Weingartens und der sorgfältigen Vorbereitung des Bodens im Herbst 2008 haben wir am 23. April 2009 schließlich rund 3700 Reben gepflanzt.

Gleich danach haben wir das Unterstützungssystem errichtet und dafür unter anderem rund 26 Kilometer Draht gespannt. Am Ende der Saison konnten wir trotz mancher Schwierigkeiten schließlich eine sehr positive Bilanz ziehen.

Seit dem Anhäufeln der Reben (Foto) Anfang Dezember herrscht am Goldberg Winterruhe, aber angesichts des nahenden Frühlings erwachen auch die jungen Reben langsam aus dem Winterschlaf…

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Fertig für den Winter

Sonntag, 6. Dezember 2009 | Autor: bf

Fertig für den Winter

Mit dem Anhäufeln der jungen Rebstöcke endet die Arbeit im ersten Jahr unserer Junganlage am Goldberg. Dabei werden Reben und Boden entlang der Reihen von beiden Seiten mit einer Pflugschar mit Erde bedeckt.

Das schützt nicht nur den untersten Teil der Pflanzen vor strengem Winterfrost, sondern ist auch bereits die erste Unkrautbekämpfungsmaßnahme für das Jahr 2010.

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Fehler behoben

Donnerstag, 19. November 2009 | Autor: bf

Fertig für die zweite Pflanzung

Wie hier bereits berichtet, haben sich in unsere Junganlage am Goldberg zahlreiche Kuckucksreben eingeschlichen. Durch einen Fehler bei der Pflanzung waren einige Chardonnay-Reben in den Muskat-Reihen gelandet, und vermutlich wegen einer Verwechslung beim Veredeln entpuppten sich zahlreiche Muskat-Reben als Gutedel.

Während des Sommers haben wir bei jedem Bearbeitungsdurchgang auch darauf geachtet, und die falschen Stöcke markiert. Und um dieses Problem so schnell wie möglich aus der Welt zu schaffen, haben wir diese Pflanzen gestern ausgegraben und die richtige Sorte nachgepflanzt.

Mit den gerodeten Chardonnay-Reben haben wir gleich die Fehlstellen im Chardonnay-Teil der Junganlage aufgefüllt. Wie immer sind nämlich einzelne Pflanzen nicht oder kaum gewachsen, und wie hier berichtet wurden unmittelbar nach der Pflanzung ja auch sieben Stück gestohlen.

Für die zahlreichen Gutedel-Reben haben wir keine Verwendung, da unser Bedarf an Tafeltrauben gedeckt ist. Die meisten landeten deshalb auf dem Boden und werden im Frühjahr mit dem Schnittholz zerkleinert.

Einige wenige haben wir schließlich aber doch nach Hause gebracht und für eine neuerliche Pflanzung in Wachs getaucht (Foto). Vielleicht haben ja ein paar Kollegen Verwendung dafür.

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