Falstaff Rotweingala 2013

Montag, 25. November 2013 | Autor:

Foto: steve.haider.com

Auch wenn sie über die Jahre zahlreiche Konkurrenz und Kritiker bekommen hat, ist die Rotweinprämierung des Falstaff-Magazins nach wie vor die prestigeträchtigste heimische Weinbewertung. Die Ergebnisse werden traditionell bei einer Gala im November verkündet, zu der auch die am höchsten bewerteten Betriebe eingeladen werden.

Nach unserem Sortensieg beim Cabernet vor einigen Jahren ist es heuer wieder einmal soweit und ich darf morgen Dienstag Leithaberg Rot 2011 und Rote Trilogie 2009 in der Wiener Hofburg präsentieren. Mal sehen, wie gut sie wirklich abgeschnitten haben.

Nähere Infos zur Rotweingala finden sich hier.

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Good News

Donnerstag, 10. Oktober 2013 | Autor:

Beinahe wären die guten Nachrichten im Weinlesetrubel untergegangen: Vom brandneuen Weinguide von A la Carte haben wir eine Serie hoher Bewertungen erhalten.

Man mag zu Punktebewertungen von Wein stehen wie man will (ich bin da eher skeptisch), und deren Vergabe als zu großzügig ansehen (was ich durchaus nachvollziehen kann).

Aber aus 93 Punkten für Cabernet Sauvignon 2009, Rote Trilogie 2009, Leithaberg Weiß 2012 und Ober dem Mühlweg 2012 sowie 92 Punkten für Leithaberg Rot 2010 und Chardonnay Duett 2012 und 90 Punkten für ganz normalen Blaufränkisch 2011 kann man – glaube ich – doch den Schluß ziehen, dass wir nicht alles ganz falsch gemacht haben.

Nähere Infos gibt es hier als pdf: A la Carte 2014

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Vinocamp Deutschland 2013

Donnerstag, 27. Juni 2013 | Autor:

Foto: Andreas Baldauf

Vinocamp 2012, Foto: Andreas Baldauf

Am kommenden Wochenende findet in den Räumlichkeiten der FH Geisenheim das dritte deutsche Vinocamp statt, dank Winzerblogger Thomas Lippert und Dirk Würtz (und mit Unterstützung zahlreicher Helfer und Sponsoren) DER Treffpunkt für alle deutschsprachigen Wein-Internet-Interessierten.

Anders als im Vorjahr kann ich heuer leider nicht dabei sein, aber ich freue mich, dass mein Weinrallye-Beitrag über die Pflanzrechte in die Endausscheidung des neu ins Leben gerufenen Wein Online Award nominiert wurde. (Dass in einem anderen der vier Beiträge ein Wein von mir am Rande eine Rolle spielt ist natürlich auch schön.)

Ich wünsche Thomas, Harald, Felix, Matthias, Dirk und allen anderen auf diesem Weg interessante, kommunikative, unterhaltsame und genussreiche Tage im Rheingau. Vielleicht klappt es bei mir ja im nächsten Jahr wieder…

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Kunst und Wein: Spannende Parallelen

Sonntag, 24. März 2013 | Autor:

Eine Musikkritik ist wie jede Kunstkritik von vornherein eine subjektive Angelegenheit. Ich kann nur schreiben, wie es mir persönlich bei einer Aufführung geht – da halbwegs bei der Sache zu bleiben, dazu hilft mir die Erfahrung, die ich gesammelt habe, und das erlernte Wissen. …

Es ist viel mehr objektivierbar, als man gemeinhin glauben möchte. Ob einer die Noten alle abliefert, wie sie geschrieben sind, ob etwas laut oder leise ist, ob ein Tenor das hohe C erreicht oder nicht, das alles sind nachprüfbare Fakten. Nur: Um die geht es in der Regel nicht wirklich. …

Es stimmt ja auch der alte Spruch, dass das Wesentliche nicht in den Noten steht – sondern zwischen den Zeilen. Womit wir uns aber eben auf dem gefährlichen Terrain der Unwägbarkeiten bewegen. Nur diese Unwägbarkeiten machen Kunst aus. Daher ist natürlich jede Aussage darüber zwangsläufig subjektiv.

“Presse”-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz (als Befragter) in einem Interview mit Angelika Kirchschlager (als Gast-Chefredakteurin) in der heutigen Jubiläumsausgabe der “Presse am Sonntag“.

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Weinernte 2012 jetzt amtlich

Dienstag, 12. März 2013 | Autor:

Erntestatistik 2012

Wie die Zeitschrift “Der Winzer” hier berichtet, ist die Erntemenge 2012 jetzt amtlich und entspricht ziemlich genau der Oktoberschätzung der Statistik Austria.

Während das Burgenland und die Steiermark eine Normalernte einfahren konnten und Wien sogar über dem Durchschnitt lag, gab es in Niederösterreich 22 Prozent weniger als im Schnitt der letzten fünf Jahre. Besonders betroffen sind die Weinbaugebiete Kamptal und Weinviertel.

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Weinmarketingbeitrag neu: Beschluss verschoben

Sonntag, 24. Februar 2013 | Autor:

Wie man hier nachlesen kann, wurde die Neuregelung der von den österreichischen Winzern an die gemeinsame Marketingorganisation zu leistenden Beiträge im Nationalrat vorläufig verschoben. Möglicherweise waren die Verhandlungen zwischen der Regierungskoalition und den Grünen für die notwendige Zweidrittelmehrheit (noch) nicht von Erfolg gekrönt.

Deutlich teurer, aber gerecht

Seit vielen Jahren wird die heimische Weinwerbung (in Form der ÖWM) von Bund, weinbautreibenden Ländern und den Weinproduzenten finanziert. Letztere zahlen (schon lange unverändert) 55 Euro pro Hektar Weingartenfläche.

Diese Form der Produzentenbeträge ist jedoch einerseits relativ aufwendig zu administrieren (angeblich verschlingt der Aufwand der dafür zuständigen AMA 10% davon) und andererseits häufig ungerecht, wenn Trauben- und Faßweinvermarkter Beiträge leisten, die Handels- und Abfüllbetriebe, die die größere Wertschöpfung erzielen aber nicht immer den richtigen Platz im System haben.

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Blindverkoster sind auch nur Menschen (14)

Mittwoch, 12. Dezember 2012 | Autor:

Foto: steve.haider.com

Auch die geübtesten (Blind-)Verkoster sind nur Menschen. Und den besten von ihnen ist immer bewußt, dass irren zum Menschsein dazugehört und es in (Wein-)Geschmacksfragen niemals eine richtige, eine alleingültige Meinung geben kann.

Verkostungserlebnisse, die mich daran erinnern, und Artikel, die darüber berichten zählen deshalb zu meinen wichtigsten Erfahrungen:

Nicht neu, aber immer wieder spannend – und selten so pointiert formuliert – ist die Erkenntnis, dass überbordende, in geradezu absurde Details gehende Aromabeschreibungen relativ wenig mit aussagekräftiger, nachvollziehbarer Weinsprache zu tun haben.

Coco Krumme hat hier (in Englisch) sogar einen Zusammenhang zwischen dem Weinpreis und der weitgehend sinnlosen Detailverliebtheit vieler journalistischer Weinbeschreibungen gefunden. Teure Weine, so schreibt er, werden eher mit “dunklen” Wörtern wie “intensiv”, “samtig” oder “rauchig” versehen und eher mit einzelnen Aromen wie “Tabak” oder “Schokolade” beschrieben anstatt nur als “fruchtig” oder “sauber” wie billigere Weine.

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Lesetipp: Angriff der Killerlaus

Montag, 19. November 2012 | Autor:

Rebschule

Vor rund 150 Jahren wurde die Reblaus nach Europa eingeschleppt. Ein lesenswerter Artikel zu diesem Thema findet sich hier in der deutschen Zeitung “Der Tagesspiegel”.

Gefunden dank Winzerblogger Thomas.

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2,1 Millionen Hektoliter

Donnerstag, 1. November 2012 | Autor:

Bildquelle: ÖWM/Statistik Austria

Bildquelle: ÖWM/Statistik Austria (leicht bearbeitet)

Wie hier bereits vor ein paar Tagen berichtet, ist die heurige Erntemenge vor allem in Niederösterreich recht klein ausgefallen. Mit der meist schon relativ genauen Oktoberschätzung der Statistik Austria, die jetzt von der ÖWM veröffentlicht wurde, gibt es jetzt auch erste Daten dazu.

Insgesamt rechnet man mit 2,1 Millionen Hektoliter Wein, rund 400.000 hl weniger als der Fünfjahresschnitt von 2007 bis 2011.

Wie es in den einzelnen Weinbaugebieten aussieht, sieht man hier:  weiter…

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Nationalstolz

Freitag, 26. Oktober 2012 | Autor:

Gspritzter: Sujet Österreich
Plakatwerbung bei der Fußball-Heim-EM 2008, Quelle: ÖWM

Laut dieser Umfrage, die im Auftrag der Tageszeitung “Der Standard” anlässlich des heutigen Nationalfeiertages durchgeführt wurde, sind die Österreicher durchaus stolz auf ihr Heimatland.

Angesichts der aktuellen politischen Lage könnte einem das durchaus bemerkenswert erscheinen, aber mir als Weinbauern sticht ein anderes Ergebnis noch vielmehr ins Auge. Auf die Frage

“Es gibt ja bei jedem Land Berufgruppen, die man besonders stark als imagebildend für das Land betrachtet, so ist Frankreich international für seine Köche bekannt oder die USA für die Schauspieler. Welche Berufsgruppen sind für Österreich wichtig, welche prägen Österreichs guten Ruf?”

nannten 56 Prozent der Befragten die Weinbauern und reihten meinen Berufsstand damit an die erste Stelle, knapp vor den Ärzten und Sportlern.

Wer hätte das vor 27 Jahren gedacht…

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