Rotweinfinish

Dienstag, 23. Juni 2015

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Den heutigen Regentag nützen wir, um die letzten Entscheidungen für die Rotwein-Abfüllung in zwei bis drei Wochen zu treffen.

Die leichteren, fruchtbetonten 2014er entwickeln sich wie erwartet ein wenig rascher als die letzten Jahrgänge und deshalb werden wir die Abfüllung von Mitte/Ende August auf Anfang Juli vorziehen. Außerdem kommen bei der Gelegenheit Blaufränkisch Reserve, Rote Trilogie und Cabernet Sauvignon vom Jahrgangs 2013 in die Flasche.

Zur Erfrischung des Gaumens für die Nachverkostung am Nachmittag gibt es zum Mittagessen einen Moselriesling von Harald Steffens.

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Betriebsblind

Samstag, 13. Juni 2015

Foto: steve.haider.com

Traditionelle Holzfässer sind für mich nichts Besonderes. Natürlich schätze ich ihre positiven Auswirkungen auf alle unsere Rotweine und manche Weiße. Aber auch wenn ich sie außerdem einfach schön finde, sind sie doch nur ein Teil meiner Kellerroutine.

Welche Ausnahme das heutzutage jedoch darstellt, ist mir erst am vergangenen Wochenende bei unseren Tagen der offenen Kellertür wieder einmal bewußt geworden. Sehr viele Besucher waren erstaunt darüber, dass es in unserem Keller nicht nur die üblichen Stahltanks und Barriques, sondern auch eine stattliche Anzahl traditioneller Fässer aller Altersklassen gibt.

Ob die wirklich noch in Verwendung und nicht nur Dekoration wären, wollten einige staunend wissen. Und unausgesprochen wohl auch, ob wir die Fässer nur deswegen noch verwenden, weil wir kein Geld für den Ankauf von Stahltanks haben.

Umso größer war die Aufmerksamkeit, als ich erklärt habe, dass wir unseren Bestand an großen Fässern bewußt pflegen und erneuern. Sei es durch jüngere Fässer von meinen Schwiegereltern oder durch die Anschaffung neuer großer Fässer beim Faßbinder unseres Vertrauens.

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Einstricken

Donnerstag, 4. Juni 2015

Einstricken

Nach dem ebenso ersehnten wie ergiebigen Pfingstregen hat in den letzten Tagen der Sommer bei uns Einzug gehalten. Dementsprechend kräftig wachsen die Reben und wir tun unser Bestes, um sie optimal im Drahtrahmen zu verteilen (“einzustricken”).

Am Dienstag habe ich bei der Arbeit die ersten blühenden Gescheine (so heißen die Trauben bis zur Blüte) gefunden, rund eine Woche später als im Vorjahr, vergleichbar mit 2013. Eine (eher unvorteilhafte) extrem frühe Ernte ist damit zwar noch nicht völlig auszuschließen, aber doch eher unwahrscheinlich.

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Vielversprechendes Pfingstwetter

Dienstag, 19. Mai 2015

Wetterbericht Mai 2015

Den Touristikern und Urlaubsgästen wird sie nicht so recht sein, wir aber freuen uns sehr über die aktuelle Wetterprognose. Seit dem Austrieb der Reben Ende März hatten wir nämlich keinen nennenswerten, d.h. die Wurzeln der Reben erreichenden Niederschlag.

Bis jetzt hat das den Weinstöcken zwar kaum direkt geschadet, spätere Folgen einer mangelnden Nährstoffaufnahme sind aber durchaus nicht auszuschließen. Außerdem würden wir schon seit längerem gerne den Boden mit unserem Spezialgerät lockern, um die Begrünung zu bremsen. Der war allerdings trockenheitsbedingt steinhart und nicht zu bearbeiten.

Ein ausgiebiger Regen – gerne auch 40 Liter oder mehr pro Quadratmeter wenn sie gemütlich und eisfrei fallen – käme uns also gerade recht. Die wirklich trockene Jahreszeit kommt ja erst, da können wir jeden Tropfen Reserve brauchen.

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Rot-Grün

Donnerstag, 7. Mai 2015

Inkarnatklee 2015 komprimiert

Inkarnatklee im Weißburgunder am Mörbischer Haderwald

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Mahlzeit!

Montag, 27. April 2015

Storch3 komprimiert

Heute habe ich damit begonnen, den Boden unter den Rebstöcken zu bearbeiten. Wie in den letzten Jahren schon öfter hat es auch diesmal nicht lange gedauert, bis mir ein Storch dabei Gesellschaft leistete.

Kein Wunder, denn meine Arbeit bringt zahlreiche Würmer und Käfer ans Tageslicht, nimmt hin und wieder einer Kröte oder einem Frosch die Deckung und macht manche Maus obdachlos.

Mahlzeit!

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Frisch geschlüpft

Dienstag, 21. April 2015

Austrieb 2015 bearbeitet

Der Jahrgang 2015 hat die schützenden Knospen verlassen. Mit ein wenig Fantasie kann man da und dort sogar schon die zukünftigen Trauben erkennen.

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Da wiehert der Amtsschimmel (2)

Freitag, 17. April 2015

Heap of Stamps von I, Magnus Gertkemper.

Ab November des heurigen Jahres braucht man einer EU-Richtlinie zufolge als Käufer und Anwender von Pflanzenschutzmitteln einen eigenen Pflanzenschutzmittel-Sachkundeausweis.

Das ist, obwohl es an der Praxis kaum etwas ändern wird, aber Kosten und Bürokratie verursacht grundsätzlich durchaus nachvollziehbar. Schließlich sind Pflanzenschutzmittel etwas, was im Interesse aller von möglichst kompetenten Personen richtig und sparsam eingesetzt werden sollte.

Nicht nachvollziehbar ist allerdings, warum die Umsetzung der Richtlinie in Österreich bundesländerweise ziemlich unterschiedlich gehandhabt wird. Das geht laut dieser Info sogar so weit, dass Wien gültige Ausweise anderer Bundesländer nicht anerkennt.

Man darf allerdings großzügigerweise mit einem gültigen Ausweis eines anderen Bundeslandes den Wiener Pflanzenschutzmittel-Sachkundeausweis beantragen. Selbstverständlich mit einem neuerlichen Behördenweg und neuen Kosten.

Geht´s noch?

 

Foto: „Heap of stamps“ von I, Magnus Gertkemper.
Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons

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Gute Ausbeute

Sonntag, 29. März 2015

Holzpfähle1 komprimiert

Wie hier vor vielen Jahren schon einmal berichtet, stammen die Holzpfähle für das Drahtgerüst unserer Weingärten aus unserem eigenen kleinen Waldanteil.

Im Jänner haben wir die schönsten Stammteile  der Akazien Robinienbäume nicht zu Brennholz zerkleinert, sondern auf 2,5 Meter Länge zugeschnitten. Und gestern hat ein pensionierter Faßbinder diese schweren Teile mit seiner Bandsäge unter unserer tatkräftigen Mithilfe je nach Dicke nur gespitzt oder halbiert, gedrittelt, geviertelt, gefünftelt oder zweimal sogar gesechstelt.

So haben wir 212 neue Pfähle (die für einen neuen Weingarten mit ca. 4000 m2 reichen) erhalten – eine gute Ausbeute.

Holzpfähle2 komprimiert

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Ein Frühling wie damals

Montag, 23. März 2015

Mandelblüte 2 bearbeitet

Während man in den letzten Jahren meist den Eindruck hatte, das Wetter läßt den Frühling aus und wechselt vom Winter nahtlos in den Sommer, scheint es heuer eine richtige Übergangszeit zu geben. Sonnige, aber nicht all zu warme Tage und Nachttemperaturen nur wenig über dem Gefrierpunkt.

Dementsprechend langsam und entspannt erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf. Die Mandelbäume haben zwar schon recht früh ihre ersten Blüten geöffnet, aber sie blühen drei Wochen später immer noch und von grünen Blattspitzen wie auf dem Archivfoto kann derzeit keine Rede sein.

Die Knospen der Reben zeigen nicht die kleinste Regung, und wie es scheint, ist noch nicht einmal der Saftfluß in den Stöcken in Gang gekommen. Tränende Reben findet man im Moment nur ganz selten.

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