Allzuviel ist ungesund

Dienstag, 15. August 2006 | Autor:

Das Wetter ist vor allem um diese Jahreszeit, wenn die Trauben schon halbreif und höchst empfindlich an den Rebstöcken hängen für echte Weinbauern ein Dauerthema. Gottseidank ist es mittlerweile wieder wärmer und vor allem trockener geworden. Vor zwei Wochen, am 29. Juli wußte ich noch Folgendes zu berichten: 

Gottseidank war es heute soweit. Es war zwar nur ein kleiner Regenschauer, aber um diese Jahreszeit freuen wir uns über jeden Tropfen und vielleicht haben die Meteorologen ja diesmal recht und es kommt in der Nacht oder morgen noch etwas nach.

Insgesamt sind es damals etwa 30 Liter pro Quadratmeter geworden, was für die nächsten Wochen ausgereicht hätte. Leider sind seither aber nocheinmal geschätzte 50 oder 60 Liter dazugekommen. Zuviel Wasser zum falschen Zeitpunkt ist aber genauso problematisch wie zu wenig vom kostbaren Naß.

Was kann passieren, wenn es zuviel regnet und was kann der Winzer dagegen tun? weiter…

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Gute Noten für den Blaufränkisch Reserve 2004

Dienstag, 15. August 2006 | Autor:

Die brandneue Ausgabe des österreichischen Weinmagazins Vinaria beschäftigt sich unter anderem mit den Rotweinen des Jahrgangs 2004 der Preisklasse bis 12 Euro. Unser Blaufränkisch Reserve, der deutlich unter der Preisobergrenze liegt, schneidet dabei recht gut ab: weiter…

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Riesling Auslese 1989 von der Mosel

Sonntag, 13. August 2006 | Autor:

In meinem Nachbarhaus (mit gemeinsamem Hof) werden Ferienwohnungen an vorwiegend deutsche Gäste vermietet. Beim Gießen der Oleander kommt man oft ins Gespräch und Anfang Juni habe ich bei netten Unterhaltungen mit Urlaubsgästen innerhalb von zwei Wochen zweimal eine Flasche Wein geschenkt bekommen. Offensichtlich sind unsere burgenländischen Weine in Deutschland doch nicht so bekannt (oder beliebt) wie wir immer hoffen, wenn die deutschen Gäste mit eigenem Wein im Gepäck anreisen 😉

Heute Mittag mußte der erste (und ältere) der beiden Weine daran glauben: weiter…

Thema: Im Glas und drumherum | Beitrag kommentieren

Cabernet Sauvignon 1998

Freitag, 11. August 2006 | Autor:

Vorgestern ergab sich die Gelegenheit, unsere Privatvinothek zu plündern:

Cabernet Sauvignon 1998, Weingut Grenzhof-Fiedler

noch immer sehr dunkles Rubinrot mit leichten Reifeanklängen, sehr deutliche Schlieren und ein leichtes Depot

sehr intensiv in der Nase, die schwarzen Johannisbeeren sind wirklich zu riechen (und nicht nur eine Standard-Cabernet-Floskel), daneben auch etwas Bitterschokolade, Röstaromen und leichte Reifeanklänge; der Wein ist offen und zugänglich, zeigt aber trotzdem ein fast noch jugendliches Duftspiel; im Hintergrund sehr dezent und angenehm auch gereifte Paprika-Aromen und etwas Leder

kraftvoll, vielschichtig und harmonisch am Gaumen; die Tannine sind noch spürbar, aber durchaus eingebunden und der Wein deshalb meiner Meinung nach in bester Trinkreife; leicht süßliche Anklänge, aber trotzdem eher ein eleganter und strukturierter Wein; nicht zu üppig im Abgang weiter…

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Der Mörbischer Altenberg

Donnerstag, 10. August 2006 | Autor:

Während die meisten der Mörbischer Rieden nach Osten, zum Neusiedlersee hin, geneigt sind, ist der Altenberg ein Südhang mit schwerem Lehmboden, auf dem besonders gut Blaufränkisch gedeiht.

Foto: steve.haider.com

Vom Profi fotografiert sieht er so aus. Man beachte den Neusiedlersee im Hintergrund und den Abhang der Parndorfer Platte am Horizont.

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ÖPUL 2007

Dienstag, 8. August 2006 | Autor:

Das österreichische Programm für eine umweltschonende Landwirtschaft (oder so ähnlich) ist die praktische Umsetzung des politischen Gedankens, daß die Bauern mit einer schonenden und nachhaltigen Wirtschaftsweise einen Zusatznutzen zur reinen Nahrungsmittelproduktion erbringen, der von der Allgemeinheit nach kontrollierten Richtlinien honoriert wird.

Da die landwirtschaftliche Produktion in Zeiten des weltweiten Trends zur Marktliberalisierung immer weniger direkt gefördert wird (nicht zuletzt, um keinerlei Anreize zur Überproduktion angesichts ohnehin voller Lager zu bieten) und die Produktpreise für Milch, Getreide, Zucker und Fleisch kaum ein gewinnbringend sind, ist das ÖPUL eine der wichtigsten Einkünfte für Österreichs Bauern. weiter…

Thema: Kunterbunte Weinwelt, Reben und ihre Pflege | 3 Kommentare

Wie kompetent sind private Weinliebhaber im Vergleich zu Profis?

Sonntag, 6. August 2006 | Autor:

Zu diesem Thema hat sich im Weinfreaks-Forum eine spannende Diskussion entwickelt. Deren Ausgangspunkt ist ein Artikel von Helmut Knall, dem Macher des Online-Weinmagazins Winetimes über Reinzucht- bzw. Spontanvergärung und andere Aspekte der modernen Weinbereitung, die von Weinfreaks heftigst diskutiert wurden und werden.

Vor allem ab Seite 2 geht es um die Frage, wieviel Weinwissen und Verkostungspraxis sich Weinlaien im Vergleich zu Profis aneignen können und ob private Weinfreaks nicht die besseren Ratgeber sind.

Für alle, die immer schon wissen wollten, was „Marcel Proust einmal auf einer Toilette der Gare de Lyon gedacht hat“ empfehle ich Beitrag 22 auf Seite 3 😀 .

Thema: Wein-Medien-News | Beitrag kommentieren

Wachauer Winzergenossenschaft Dinstlgut Loiben vor dem Aus?

Sonntag, 6. August 2006 | Autor:

Nach einer von Wein-Plus zitierten Meldung der deutschen Weinzeitschrift Weinwirtschaft steht die Winzergenossenschaft Dinstlgut Loiben vor der Liquidierung. Das Dinstlgut ist die weniger bekannte der zwei Genossenschaften in der Wachau und war bis zu dessen Auflösung ein Teil des Netzwerkes des niederösterreichischen Winzerverbandes. Nach dem Zusammenbruch der Dachorganisationen der Winzergenossenschaften (Burgenländischer Winzerverband bzw. später Weinkellerei Burgenland und Winzerhaus Niederösterreich) kämpfte das Dinstlgut jahrelang um eine erfolgreiche Positionierung als eigenständiges Unternehmen und erwarb sich vor allem für Hochprädikate aus der Sorte Riesling einen guten Ruf. weiter…

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Die Zweigelt-Geiztriebe geizen nicht

Freitag, 4. August 2006 | Autor:

Geiztriebe sind Seitentriebe, die aus den Blattachseln der Haupttriebe der Reben wachsen. Obwohl sie schon vom Austrieb im Frühjahr an sichtbar sind, wachsen sie erst richtig, nachdem die Triebspitze des Haupttriebes beim sogenannten „Wipfeln“ abgeschnitten wird. Das „Wipfeln“ oder „Abgipfeln“ dient dazu, den Trieb vor Windbruch zu bewahren und Schattenbildung durch zu lange und durch das Gewicht herunterhängende Triebe zu verhindern. weiter…

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Kräht der Hahn am Mist, ändert sich das Wetter – oder es bleibt wie es ist.

Donnerstag, 3. August 2006 | Autor:

Unter diesem Motto stehen (heuer?) offensichtlich alle Langzeitwetterprognosen. Noch im feucht-kühlen Mai wußten Meteorologen zu berichten, daß der heurige Sommer seinem Namen nicht wirklich gerecht werden würde. Von einem verregneten Juli und einem kaum besseren August war da die Rede, gekommen ist es aber, wie wir mittlerweile wissen, anders. weiter…

Thema: Dauerthema Wetter | Ein Kommentar