20 Grad und heftiger Südwind

Donnerstag, 30. Oktober 2008 | Autor:

Botrytis beim Neuburger 2008

Ein paar Tage wie den heutigen bräuchten wir noch, damit unsere letzten Trauben, über die ich schon mehrmals berichtet habe, Beerenauslese-Gradationen erreichen.

Der Nebel der letzten Tage hat den Botrytisbefall deutlich fortschreiten lassen. Jetzt muß „nur“ noch genügend Wasser durch die aufgeweichten Beerenschalen verdunsten.

Wären alle Beeren schon so weit, wie die im linken oberen Teil dieser Traube, könnten wir schon an die Lese denken.

Botrytis beim Neuburger 2008

Noch heißt es allerdings warten. Aber es fehlt nicht mehr viel und sieht im Moment sehr vielversprechend aus.

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A la Carte 2009

Montag, 27. Oktober 2008 | Autor:

Während wir mit dem Werden des neuen Jahrgangs beschäftigt waren, präsentierte der Gastro- und Weinguide von A la Carte in der Ausgabe für das Jahr 2009 seine Beurteilungen der aktuell in Verkauf befindlichen Weine.

Wie schon in den letzten Jahren dürfen wir uns auch heuer wieder über sehr gute Bewertungen freuen:

Beerenauslese 2006 – 92 Punkte
(Neuburger) Weiche, feine, saftige Edelsüße; feine Vanille, feiner Süßeschmelz, Hauch Raffaello, Vanille, Karamell, zarte Kräuterwürze, sehr saftig und stimmig.

Cabernet Sauvignon 2006 – 91 Punkte
Sehr feine, eher zart angedeutete Cassisfrucht, dazu sehr fein integriertes Holz; feine, ruhig strömende, elegante Frucht, wunderschöner Stoff, saftig und dicht, ausgezeichnet.

Chardonnay Duett 2007 – 91 Punkte
Wunderschön klare, feine, zart exotisch angehauchte Vanillenase vom feinen Holz; wunderschön elegant, ruhig fließend, mittelgewichtig, ausgesprochen elegant, ausgezeichnet.

Blaufränkisch Reserve 2006 – 87 Punkte
Etwas animalische Nase, auch Waldboden, dazu Wildkirsch-PEZ; herzhafte Fülle, saftig-mineralischer Biss.

Rote Trilogie 2006 – 87 Punkte
(ZW/BF/CS) Erstaunlich jugendliche Nase, dicht und saftig, feine Dunkelfrucht; auch am Gaumen sehr jung, zart laktisch, Fru-Fru, Waldbeeren, auch gerbstoffig, derzeit wenig Harmonie.

Alle Weinbewertungen gibt es hier auch online.

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2,8 Millionen Hektoliter

Samstag, 25. Oktober 2008 | Autor:

Wie hier schon vermutet, hat die Statistik Austria ihre Ernteschätzung von September (pdf) auf Oktober (pdf) kräftig nach oben korrigiert. Statt von 2,5 Millionen Hektoliter und einem Minus von sechs Prozent gegenüber 2007 geht man mittlerweile von 2,8 Millionen Hektoliter und damit einem Plus von acht Prozent aus.

Für Niederösterreich, das größte weinbautreibende Bundesland, erwartet man elf Prozent mehr als 2007 (und 18 Prozent mehr als der Durchschnitt der letzten fünf Jahre), wobei die Rotweinsorten den Fünfjahresschnitt sogar um knapp ein Drittel übertreffen sollen.

Im Burgenland liegt die vorausgesagte Erntemenge um sechs Prozent über dem Vorjahr und um acht Prozent über dem Durchschnitt. Der größere Zuwachs dürfte hier bei den Weißweinsorten liegen. weiter…

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Sicher ist sicher

Freitag, 24. Oktober 2008 | Autor:

Starenetz

Wie kürzlich hier berichtet, wird es wohl noch länger dauern, bis wir unseren letzten Weingarten ernten können. Um angesichts der heftigen Stare-Attacken zu retten, was von unserem (hoffentlich künftigen Beerenauslese-Wein vom) Neuburger noch zu retten ist, haben wir uns von einem Kollegen Vogelschutznetze ausgeliehen.

Damit haben wir in den letzten Tagen den oberen, flachen Teil des Weingartens bestmöglich vor Vogelfraß geschützt. Im unteren Teil, einem kurzen, aber für unsere Verhältnisse relativ steilen Hang lohnt sich diese Mühen nicht mehr. Die dortigen exponierten Rebstöcke sind mittlerweile überwiegend kahlgefressen.

Hoffentlich ist bei den Staren die Furcht vor dem Hängenbleiben im Netz größer, als ihr Hunger. Auch wenn es schwer vorstellbar ist, gibt es immer wieder Fälle, bei denen die Vögel trotz des Netzes einen Weg zu den Trauben finden.

Starenetz

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Tu felix Austria…

Montag, 20. Oktober 2008 | Autor:

Wie manche vielleicht wissen, bin ich nebenbei auch als Wein-Vortragender tätig, und dieser Umstand scheint das österreichische Sozialversicherungssystem hoffnungslos zu überfordern. Seit Jahren versuche ich herauszufinden, wem ich wann und wieviel an Beiträgen für Unfall-, Kranken- und Pensionsversicherung abliefern muß darf – ohne Erfolg.

Weder mein Arbeitgeber noch dessen Steuerberatungskanzlei oder die beiden in Frage kommenden Institutionen „Gebietskrankenkasse“ und „Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft“ waren bisher in der Lage, meinen Fall richtig einzuordnen. Und da das Halten von Seminaren keine landwirtschaftliche Nebentätigkeit im engeren Sinne ist, fühlt sich auch die Sozialversicherungsanstalt der Bauern für diesen Teil meiner Aktivitäten nicht zuständig.

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Abwarten

Sonntag, 19. Oktober 2008 | Autor:

Neuburger-Trauben am 16. Oktober 2008

Auch wenn sich die Weinlesestimmung schon ziemlich verflüchtigt hat, die Ernte 2008 ist noch nicht abgeschlossen. Wie hier berichtet, hoffen wir auf eine Beerenauslese von der Sorte Neuburger. weiter…

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Zwischen den Zeilen…

Freitag, 17. Oktober 2008 | Autor:

…stecken oft die interessanteren Aussagen

„Wir rechnen heuer mit einer Durchschnittsernte, bei der die Menge und die Qualität der Trauben sehr ausgeglichen ist. Durch die hohen Niederschlagsmengen werden die Weißweine sehr fruchtig und spritzig mit einem geringeren Alkoholgehalt.

Auch die Rotweine werden heuer bekömmlicher, da sie durch weniger Sonne und Hitze nicht voll ausgereift sind.“

Dieses Winzer-Zitat stammt nicht aus einem Verkaufsgespräch mit Weinlaien, sondern aus einer wie ein normaler Zeitungsartikel gestylten offiziellen Anzeige eines heimischen Weinbaugebietes in der heutigen Print-Ausgabe der „Presse„.

Vor allem den letzten (Halb-)Satz hätte ich in dieser Form niemals in einen Werbetext aufgenommen. Und ich denke, mir wäre auch vor dem Druck aufgefallen, dass das Weinbaugebiet rund 16.000 Hektar und nicht wie geschrieben rund 16 Hektar hat.

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Weinrallye Nr. 16

Mittwoch, 15. Oktober 2008 | Autor:

Weinrallye

Theo von gumia.de hat sich für die 16. Etappe der Wein(blog)rallye folgendes Thema einfallen lassen:

Weingenuss im Restaurant
Welcher Wein kommt auf den Tisch, wenn Ihr ausgeht? Welchen Wein trinkt Ihr, ob nun zum feinem Menü im Restaurant, ob in geselliger Runde im Bistro oder Weinstube?

Zum Glück legt er die Latte nicht zu hoch und es darf jeder teilnehmen, der sich an ein Weinerlebnis im Restaurant erinnert. Bei mir reicht es aus Zeitgründen nämlich nur für ein solches Weinerlebnis, aber ich freue mich schon auf viele (Grundsatz)Beiträge über das Thema „Wein in der Gastronomie“. Eine Zusammenfassung von Theo gibt es demnächst hier.

Es war Mitte der 90er-Jahre, im ersten gemeinsamen Schiurlaub mit meiner (Damalsnochnicht-)Frau. Frei nach dem Motto „Man gönnt sich ja sonst nichts“ verbrachten wir eine Woche in St. Anton am Arlberg. „Nur“ in einer der billigsten nicht ganz so teueren Privatpensionen des Ortes zwar, aber immerhin.

Dafür leisteten wir uns das eine oder andere Abendessen in den nobleren Häusern des Ortes, und in einem dieser Restaurants wurde schon damals (!) glasweise (!!) ein mehrere Jahre alter gereifter (!!!) Weißwein (!!!!) angeboten: Ein Weißburgunder vom steirischen Winzer-Aushängeschild Manfred Tement, das Glas um stolze 70 Schilling (die inflationsbereinigt heute 6,45 Euro entsprechen).

Den wollte ich haben, und die Bedienung staunte nicht schlecht über den 21jährigen, der einen derartigen „Insider-Wein“ und noch dazu mit diesem Preis bestellte. Was soll ich sagen: Der Wein war gut, der Abend ein Erlebnis, aber am besten ist mir der Gesichtsausdruck der Kellnerin beim Bestellen in Erinnerung geblieben.

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Ein schlechter Jahrgang…

Mittwoch, 15. Oktober 2008 | Autor:

…für Statistiker!

Noch ist es für genauere Prognosen zu früh, aber das der Jahrgang 2008 trotz dieser schwierigen Bedingungen zumindest gute oder sehr gute Weine erbracht hat, wage ich zumindest für unseren Betrieb durchaus schon zu behaupten.

„Schuld“ daran ist das stabile Hochdruckwetter zwischen 20. August und 13. September, das zwar nicht ganz so lange angedauert hat, wie hier erhofft, aber bei gesunden Blättern und nicht extrem hohen Erträgen für die vollständige Ausreifung der Trauben gereicht haben dürfte.

Während wir also nicht unzufrieden sind, wird die Statistik Austria den 2008er wohl als „Problemjahrgang“ einstufen. weiter…

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Goldener Oktober?

Montag, 13. Oktober 2008 | Autor:

Ein stabiles Hoch über ganz Mitteleuropa, Sonne und Temperaturen um die 20°C: Beim Blick auf die aktuelle Großwetterlage könnte man leicht zur Ansicht gelangen, dass wir im Burgenland unsere Trauben heuer viel zu früh geerntet haben.

Bevor man aber voreilige Schlüsse zieht, sollte man Folgendes bedenken:

  • Der Tag (und mit ihm die Sonnenstundenanzahl) ist im Oktober deutlich kürzer, als im August oder September.
  • Während in weiten Teilen Österreichs die Sonne scheint, hält sich bei uns um diese Jahreszeit gerne hartnäckiger Nebel. An manchen Tagen geht er gar nicht hoch, und an manchen nur für ein oder zwei Stunden.
  • Herbststimmung am Neusiedlersee

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    Blog-Feedback

    Sonntag, 12. Oktober 2008 | Autor:

    Neben den (zugegeben im Vergleich zu anderen Blogs eher spärlichen) Kommentaren hier erhalte ich hin und wieder auch in der wirklichen Welt Rückmeldungen zu meinem Online-Tagebuch. So hat sich vorgestern eine Weinseminar-Teilnehmerin bei mir für einen Artikel bedankt, weil er ihr offenbar bei einer Art Diplomarbeit weitergeholfen hat.

    Gerade von diesem Beitrag wurde mir schon vor längerer Zeit berichtet, dass er auch von einigen angehenden Weinakademikern bei der Erarbeitung einer ihrer Seminararbeiten zum Thema „Die Rolle der Genossenschaften in der Weinbranche“ genützt wurde.

    Schon komisch, irgendwie. Da schreibt man in über zwei Jahren gut 420 Beiträge über allerlei Weinthemen. Und ausgerechnet dieser eine, einzige, der sich etwas ausführlicher mit dem Thema Winzergenossenschaften beschäftigt und den man selber nicht einmal als besonders wichtig erachtet, findet offenbar ein besonders interessiertes Publikum.

    Entweder weichen meine Vorstellungen vom „Wert“ eines Beitrages ganz erheblich von denen meiner Leser ab. Oder aber es werden auch jene Beiträge, die ich für wichtiger halte entsprechend „genützt“, und ich erfahre nur nichts davon. (Z.B. weil sie ohne Angabe der Quelle zitiert werden.)

    Eigentlich ist das aber auch egal. Schließlich schreibe ich in erster Linie – sorry für die Arroganz – für mich, und nicht für eine bestimmte Zielgruppe.

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    Fast fertig

    Donnerstag, 9. Oktober 2008 | Autor:

    Mit den letzten drei (langen) Rebzeilen Blaufränkisch am Mörbischer Goldberg haben wir gestern Mittwoch die Weinlese 2008 beinahe beendet. Jetzt fehlt nur noch unser Neuburger-Weingarten, bei dem wir auf eine Beerenauslese hoffen.

    Ob und wann es soweit sein könnte, läßt sich momentan nicht sagen. Wenn sich jetzt trockenes, mildes Wetter einstellt, kann es noch Wochen dauern, bis die vorhandenen Botrytis-Ansätze um sich greifen und eine nennenswerte Menge Edelfäule daraus wird.

    An und für sich sind wir u. a. mit einer Beerenauslese aus dem Jahrgang 2006 gut mit Hochprädikaten versorgt. Wenn aber die Chance im Raum steht, dass wir nach einer Sonderabfüllung dieses Weines in Bouteillen für das Hospiz in St. Christoph am Arlberg auch weiterhin in diesem Keller vertreten sein könnten, sollte man diese wohl nicht leichtsinnig vergeben.

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    Zeitlupenlese

    Dienstag, 7. Oktober 2008 | Autor:

    Gestern und heute stand der Cabernet Sauvignon auf dem Ernteprogramm, und wie schon 2006 (lustigerweise exakt am gleichen Tag) waren wir auch heuer mit einem massiven Auftreten von Stiellähme konfrontiert.

    Diese physiologischen Erkrankung wird vermutlich durch ein Ungleichgewicht der Nährstoffe im Boden ausgelöst, wobei aber auch Zeitpunkt und Menge der Niederschläge sowie Unterlagsrebe und Bodenbearbeitung eine Rolle spielen dürften. Trotz zahlreicher Gegenmaßnahmen wie z.B. Blattdüngung mit Magnesium zeigt der Cabernet (nicht nur bei uns) vor allem in relativ feuchten Jahren immer wieder starke Symptome.

    Dabei vertrocknet bei einzelnen Trauben oder Traubenteilen während des Reifeverlaufes der Stiel und die Beeren können sich nicht weiterentwickeln. Jene Trauben, die früh befallen werden, sind leicht zu erkennen, aber es gibt auch solche, die relativ spät die Reife einstellen und guten Trauben sehr ähnlich sind. Die sind fast nur durch ein Verkosten der Beeren zu erkennen.

    Reife Cabernet-Traube mit Stiellähmebefall der unteren Hälfte

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    Erste Eindrücke

    Sonntag, 5. Oktober 2008 | Autor:

    Rotwein im Glas

    Je mehr Weine sich dem Endstadium der Gärung nähern oder diese bzw. den beim Rotwein nachfolgenden biologischen Säureabbau beendet haben, umso wichtiger wird das tägliche Verkosten.

    Noch ist es für ein auch nur halbwegs treffendes Urteil über den Jahrgang viel zu früh, und das Probieren dient vor allem dazu, auch kleinste (und möglicherweise unerwünschte) Entwicklungen frühzeitig wahrnehmen und richtig einordnen zu können.

    Was mir im Moment dabei aber generell auffällt, ist, dass die Zweigelt-Weine nach dem Säureabbau vergleichsweise mild schmecken, was die Säure betrifft, und dabei über ein relativ markantes, aber reif wirkendes Tannin verfügen.

    Beides spricht durchaus dafür, dass (zumindest in unserem Fall) die wenigen Schönwetterwochen zwischen 20. August und Mitte September gereicht haben könnten, um wirklich ausgereiftes Traubenmaterial zu erhalten. Und das unsere mühsame Auslese doch Früchte trägt.

    Bei den Weißweinen kann man bisher nur den Muskat Ottonel und die erstgelesenen Veltliner-Chargen ernsthaft verkosten. Ersterer scheint sich im Stil der letzten Jahre zu präsentieren (also nicht extrem intensiv, aber sehr sauber und feingliedrig) und letztere sind zwar ob der nicht allzuhohen Zuckergrade eher schlank, ihre Säure wirkt aber bei aller Rasse nicht agressiv.

    Das läßt sich durchaus auch als Zeichen dafür deuten, dass die Trauben trotz nur mittlerer Zuckergrade ein gewisses Maß an Reife im Sinne von „innerer Harmonie“ erreicht haben.

    Foto: steve.haider.com

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    Es ist Zeit

    Freitag, 3. Oktober 2008 | Autor:

    Gestern habe ich zum erste Mal seit unserem Lesebeginn vor viereinhalb Wochen den Cabernet Sauvignon ausgiebig besichtigt.

    Dabei habe ich mich weniger auf die Zuckermessung (von rund 18,5°KMW) oder gar irritierende Säureanalysen 😉 konzentriert, sondern hauptsächlich auf den Geschmack von Saft, Fruchtfleisch und Kernen.

    Von den vielen Beeren, die ich gekostet habe erinnerte nur eine einzige an grünen Paprika, ein typisches Zeichen für Pyrazine Unreife. Und von den vielen zerbissenen Kernen war kein einziger unangenehm bitter.

    Cabernet Sauvignon Ende August 2008

    Trotz nicht unbedingt idealer Wetterverhältnisse seit diesem Foto vom 26. August wirken die Trauben reif.

    Eine weitere Verbesserung scheint mir in diesem Stadium und um diese Jahreszeit (samt Nebel- und Botrytisgefahr, kurzer Tageslänge und dem zunehmenden Risiko des Vogelfraßes) kaum noch möglich und so werden wir die prognostizierten schönen Tage der nächsten Woche nützen, um den Cabernet (und den verbliebenen Blaufränkisch) zu lesen.

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    Pause

    Mittwoch, 1. Oktober 2008 | Autor:

    Nach der gestrigen Ernte unserer Traminer-Trauben und des letzten Rests Welschriesling legen wir zumindest bis Montag eine Lesepause ein.

    Von den Weißweinsorten wartet jetzt nur noch der Neuburger, bei dem wir auf einen Prädikatswein hoffen. Dazu kommt ein Teil unseres Blaufränkisch-Weingartens in der Riede Goldberg (wie hier ganz unten erwähnt) und der Cabernet Sauvignon, der in den Rieden Hader, Satz und Goldberg gedeiht.

    Zu den Faktoren, die deren Erntetermin bestimmen, ist in den letzten Tagen ein weiterer hinzugekommen: Die Stare, von denen bislang zum Glück wenig zu sehen war, treten in immer größeren Schwärmen auf und stürzen sich gerne auf jene mittlerweile wenigen Weingärten, die noch nicht geerntet sind.

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