Die Vorgeschichte

Freitag, 7. November 2008 | Autor:

Parzelle am Mörbischer Goldberg

Komplizierte Verhältnisse…

Unser Grundstück am Mörbischer Goldberg, das wir im kommenden Frühjahr auspflanzen wollen, hat eine ziemlich verworrene Geschichte, die auch Auswirkungen auf die Auspflanzung hat. weiter…

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Ein paar Tage noch

Mittwoch, 5. November 2008 | Autor:

 

Es ist noch immer ungewöhnlich warm für die Jahreszeit. Die Stare, die uns noch vor zwei Wochen große Sorgen gemacht haben, sind verschwunden. Und das Abwarten scheint sich zu lohnen.

Mit etwas Glück sind die edelfaulen Beeren beim Neuburger bis nächste Woche so weit eingetrocknet, dass sie mit einem Zuckergehalt von über 25°KMW (d.h. in etwa 25%) die Prädikatsstufe Beerenauslese erreichen.

So spät haben seit Anfang der 1980er (oder noch länger) nicht mehr gelesen.

Thema: Lese 2008 | 3 Kommentare

Ein Weingarten entsteht

Montag, 3. November 2008 | Autor:

Die Neuauspflanzung eines Weingartens ist eine große und äußerst langfristige Investition. Um sich jahr(zehnt)elangen Ärger und eine Menge vermeidbarer Kosten zu sparen, sollte seine Planung und Errichtung daher dementsprechend sorgfältig erfolgen.

Um dem Nichtweinbauern einen Einblick in diese Abläufe (und den Kollegen vielleicht ein paar interessante Details) zu bieten, nehme ich unsere für das kommende Frühjahr geplante Auspflanzung von knapp einem Hektar Rebfläche zum Anlass, regelmäßig bis zur ersten Ernte zu berichten.

Damit die in loser Folge über einen derart langen Zeitraum geplanten Beiträge auch später noch auffindbar und chronologisch geordnet sind, gibt es dafür ab sofort eine eigene Kategorie: Ein Weingarten entsteht

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23 Jahre jung

Samstag, 1. November 2008 | Autor:

Prognosen sind immer schwierig

Auch wenn es gewisse Grundregeln gibt, an die man sich halten kann, sind Prognosen über die Lagerfähigkeit von Weinen oft eine ziemlich vage Sache.

Das liegt zu einem kleinen Teil auch daran, dass die Geschmacksvorlieben bei gereiften Weinen noch viel viel weiter auseinandergehen, als bei jungen. Was für Altwein-Freaks am Beginn der Trinkreife steht und ein besonderes Erlebnis bedeutet, ist für die in Österreich besonders große Gruppe der Jungwein-Fanatiker in der Regel schon weit über dem Berg und völlig untrinkbar.

Während Weißweine tendenziell eher unterschätzt werden (vielleicht weil sie sich aromatisch während der Reife stärker wandeln?), billigen manche Kellermeister (nicht ganz uneigennützig) und auch Meinungsmacher Rotweinen nicht selten mehr Potential zu, als sie tatsächlich haben. Zum Glück kommt man aber als Lagerfähigkeits-Vorhersager relativ selten in die Verlegenheit, nach Jahren und Jahrzehnten für seine Thesen den Wahrheitsbeweis antreten zu müssen.

Auch beim folgenden Wein gehe ich nicht davon aus, dass sich jemand beschwert, weil wir ihm empfohlen haben, ihn spätestens 1987 zu trinken. Das wir noch ein paar Flaschen davon im Keller haben hat rein sentimentale Gründe und liegt nicht daran, dass wir ihm mehr zugetraut hätten.

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Thema: Im Glas und drumherum | Ein Kommentar