Blaufränkisch – (K)eine Sorte für Anfänger?

Donnerstag, 10. Dezember 2009 | Autor:

Rotweinglas

Der Blaufränkisch ist zweifellos eine spannende Rebsorte, die private und professionelle Weinkenner in ihren Bann zieht. Aber kann er neben den Weinfreaks auch Otto Normalweintrinker begeistern, wie das z.B. der Grüne Veltliner vermag?

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Thema: Kunterbunte Weinwelt | Beitrag kommentieren

Weinrallye Nr. 28 – Wein im Advent

Dienstag, 8. Dezember 2009 | Autor:

WeinrallyeNach einem längeren Boxenstop findet heute die 28. Etappe der Wein(blog)rallye statt. Dabei beschäftigen sich alle deutschsprachigen Genussblogs, die Lust dazu haben mit dem Thema Adventswein, das sich Thomas Günther von weinverkostungen.de hat einfallen lassen.

Rebstock mit Schneehaube

Während dieser Tage viele Weinfreunde ihre Adventsweine genießen (und hoffentlich darüber bloggen), sind wir im Dezember intensiv damit beschäftigt, für entspechenden Nachschub zu sorgen. So etwas wie Besinnlichkeit macht sich bei mir nicht zuletzt deshalb erst ab dem vierten Adventsonntag breit.

Auch die allermeisten Köstlichkeiten der Vorweihnachtszeit sind meine Sache nicht. Am ehesten greife ich noch bei einer vergleichsweise simplen traditionellen Mörbischer Spezialität zu, deren Rezept meine Oma für unsere Hauszeitung einmal folgendermaßen zu Papier gebracht hat:

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Fertig für den Winter

Sonntag, 6. Dezember 2009 | Autor:

Fertig für den Winter

Mit dem Anhäufeln der jungen Rebstöcke endet die Arbeit im ersten Jahr unserer Junganlage am Goldberg. Dabei werden Reben und Boden entlang der Reihen von beiden Seiten mit einer Pflugschar mit Erde bedeckt.

Das schützt nicht nur den untersten Teil der Pflanzen vor strengem Winterfrost, sondern ist auch bereits die erste Unkrautbekämpfungsmaßnahme für das Jahr 2010.

Thema: Ein Weingarten entsteht | Ein Kommentar

Flavescence dorée erreicht die Steiermark

Freitag, 4. Dezember 2009 | Autor:

Wie die Zeitschrift „Der Winzer“ meldet, ist die gefährliche Rebkrankheit Flavescence dorée heuer erstmals auch in Österreich aufgetreten.

Die Erkrankung wird von zellwandlosen Bakterien, sogenannten Phytoplasmen, hervorgerufen und führt zu einer goldgelben Vergilbung (so lautet der deutsche Name) der Blätter und später zum Absterben der Rebstöcke.

Ähnlich wie der Feuerbrand im Obstbau kann sich Flavescence dorée epidemieartig ausbreiten und ist daher als meldepflichtige Quarantäne-Krankheit eingestuft. Einer der betroffenen Winzerkollegen mußte nicht nur die erkrankten Stöcke, sondern seinen gesamten Weingarten roden.

Der Schlüssel zur Bekämpfung der goldgelben Vergilbung ist nicht ihr Erreger selbst, sondern sein Überträger. Die Phytoplasmen werden nämlich ausschließlich von der amerikanischen Rebzikade beim Saugen an den Rebblättern in den Saftstrom der Pflanzen injiziert.

Diese Zikadenart wurde in den 1950er-Jahren nach Europa eingeschleppt, und näherte sich seither von Süden und Osten der österreichischen Grenze. Schon in den vergangenen Jahren wurden immer wieder einzelne Zikaden entdeckt, die aber bisher keine Flavescence-dorée-Erreger in sich trugen.

Da sich die amerikanische Rebzikade im Unterschied zu den Überträgern einer anderen, nicht ganz so gefährlichen Phytoplasmen-Erkrankung ausschließlich vom Pflanzensaft der Weinreben ernährt, ist sie vergleichsweise gut zu bekämpfen.

Dort wo die goldgelbe Vergilbung schon länger ein Thema ist, wird mit gutem Erfolg versucht, sie durch koordinierte Insektizid-Behandlungen gegen die amerikanische Rebzikade in einem beherrschbaren Ausmaß zu halten.

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Weinkulturlandschaft in Gefahr

Mittwoch, 2. Dezember 2009 | Autor:

Moselbrücke

Über einige Berichte in der deutschsprachigen Weinbloggerszene bin ich auf ein Straßenbauprojekt in Deutschland gestoßen, das mich an meine eigenen unmittelbaren Erfahrungen mit ähnlichen, wenn auch deutlich kleineren Vorhaben und an die geplante Verlängerung der nicht weit von uns entfernten S31 erinnert.

Das Moseltal, eine der schönsten Weinlandschaften Europas, soll von einer monströsen Brücke für eine neue Schnellstraße durchschnitten werden. Und obwohl es viele und gute Stimmen und Argumente gegen diese Pläne gibt (die man hier nachlesen kann), wurde auch bereits mit den Bauarbeiten begonnen.

Ich wünsche den Kollegen an der Mosel viel Erfolg bei ihrem Widerstand gegen das Projekt. Hoffentlich ist ihr Einsatz für die Weinkulturlandschaft so von Erfolg gekrönt, wie unserer es zum Glück letztlich war.

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