Mörbisch am 26. März 2013

Dienstag, 26. März 2013 | Autor:

So sah es heute Vormittag aus. Und es schneit noch immer…

Thema: Dauerthema Wetter | Beitrag kommentieren

Kunst und Wein: Spannende Parallelen

Sonntag, 24. März 2013 | Autor:

Eine Musikkritik ist wie jede Kunstkritik von vornherein eine subjektive Angelegenheit. Ich kann nur schreiben, wie es mir persönlich bei einer Aufführung geht – da halbwegs bei der Sache zu bleiben, dazu hilft mir die Erfahrung, die ich gesammelt habe, und das erlernte Wissen. …

Es ist viel mehr objektivierbar, als man gemeinhin glauben möchte. Ob einer die Noten alle abliefert, wie sie geschrieben sind, ob etwas laut oder leise ist, ob ein Tenor das hohe C erreicht oder nicht, das alles sind nachprüfbare Fakten. Nur: Um die geht es in der Regel nicht wirklich. …

Es stimmt ja auch der alte Spruch, dass das Wesentliche nicht in den Noten steht – sondern zwischen den Zeilen. Womit wir uns aber eben auf dem gefährlichen Terrain der Unwägbarkeiten bewegen. Nur diese Unwägbarkeiten machen Kunst aus. Daher ist natürlich jede Aussage darüber zwangsläufig subjektiv.

„Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz (als Befragter) in einem Interview mit Angelika Kirchschlager (als Gast-Chefredakteurin) in der heutigen Jubiläumsausgabe der „Presse am Sonntag„.

Thema: Wein-Medien-News | Beitrag kommentieren

Ich kann es nicht mehr hören!

Freitag, 22. März 2013 | Autor:

Vor einigen Jahren durfte ich meine Weine bei einer Veranstaltung in Wien präsentieren und stellte angesichts der limitierten Anzahl ganz paritätisch je zwei trockene Weißweine, zwei Rote und einen Süßwein vor. Als eine Dame die Weißen erblickte, zeigte sie sie sich mehr als verwundert und fragte erstaunt: „Sie haben auch Weißweine im Burgenland?“. Ich bejahte das selbstverständlich (ebenso verwundert über ihre Frage), worauf sie ernsthaft meinte: „Seit wann?“

Natürlich ist so etwas selten und harmlos, weil „normale“ Weinkonsumenten nicht verpflichtet sind, sich (womöglich auch noch gegen den Medienmainstream) Weinkenntnisse anzueignen. Ärgerlich wird es allerdings, wenn Weininteressierte oder gar Berufskollegen aus anderen Regionen uns burgenländischen Weinbauern zwar nicht den Weißwein generell, aber relativ häufig die Rebsorte Grüner Veltliner absprechen wollen.

Der Grüne ist eine niederösterreichische Sorte tönt es gar nicht so selten. Er gehört nicht ins Burgenland und hat dort auch keinerlei Tradition. Und außerdem schmeckt er von dort nicht…

Ich kann es nicht mehr hören!

weiter…

Thema: Kunterbunte Weinwelt | 3 Kommentare

Weinernte 2012 jetzt amtlich

Dienstag, 12. März 2013 | Autor:

Erntestatistik 2012

Wie die Zeitschrift „Der Winzer“ hier berichtet, ist die Erntemenge 2012 jetzt amtlich und entspricht ziemlich genau der Oktoberschätzung der Statistik Austria.

Während das Burgenland und die Steiermark eine Normalernte einfahren konnten und Wien sogar über dem Durchschnitt lag, gab es in Niederösterreich 22 Prozent weniger als im Schnitt der letzten fünf Jahre. Besonders betroffen sind die Weinbaugebiete Kamptal und Weinviertel.

Thema: Wein-Medien-News | Beitrag kommentieren

Erfrischend

Donnerstag, 7. März 2013 | Autor:

Da wir im Keller dem Prinzip des kontrollierten Nichtstuns huldigen, beschäftigen wir uns (abgesehen vom regelmäßigen Verkosten) meist nur rund um die Abfülltermine intensiver mit den Faßweinen. Demnächst ist es wieder soweit, denn der heurige Chardonnay Duett, unser Pinot blanc und der (halb)trockene Traminer „Ober dem Mühlweg“ sollen Ende März oder Anfang April in die Flasche.

Weil sich die verschiedenen Chargen dieser Weine in unterschiedlichen Behältern befinden und seit dem Befüllen ebendieser mit Traubenmost am Tag nach der Ernte nicht bewegt wurden, möchte ich sie in den nächsten Tagen von der Hefe abziehen und zum Homogenisieren in Edelstahltanks zusammenpumpen.

Angesichts der äußerst frühlingshaften Temperaturen der letzten Tage wird das wohl ein recht erfrischender Arbeitstag, denn aktuell hat es in unserem Weinkeller wie jeden Winter nämlich nur 4 oder 5°C (was gut ist für die Frische der Weißweine und deren Weinsteinstabilität aber eher unangenehm, wenn man viel mit kaltem Wasser zur Reinigungszwecken zu tun hat).

Thema: In Presshaus und Keller | Beitrag kommentieren