So kann man sich täuschen

Samstag, 24. März 2007 |  Autor:

Viel früher als gedacht ist unser Cabernet 2004, der vom Falstaff-Magazin (wie hier von mir berichtet) zum Sortensieger gekürt und von Vinaria nicht so aufregend bewertet wurde (was mich zu diesem Beitrag veranlaßt hat) seit eingen Tagen restlos ausverkauft.

Während in den ersten Wochen nach der Prämierung nur einzelne kleinere Bestellungen bei uns eintrudelten, hat sich die Sache in den letzten Wochen dramatisch gesteigert. Am Ende mußte ich alle möglichen Kontingente und Reservierungen kürzen, um die bereits gemachten Zusagen wenigstens halbwegs erfüllen zu können.

Obwohl wir unsere Preisliste und die Website bereits auf den Jahrgang 2005 umgestellt haben, erhalten wir immer Anfragen und Bestellungen für den Cabernet Sauvignon 2004.

Damit bin ich nun selbst mit einem Phänomen konfrontiert, das ich mir vor drei Monaten in diesem Beitrag noch nicht vorstellen konnte:

Natürlich habe ich mich auch über diese Bestellung gefreut, wenn auch mit einer gewissen Verwunderung. Drei Flaschen von einem gerade erst auf den Markt gekommenen Wein von einem in den Medien nicht gerade omnipräsenten Winzer für gerade einmal drei Wochen eigens zu reservieren? Aber vielleicht sind anderswo die Weine tatsächlich in kürzester Zeit vergriffen und ich kann es mir nur nicht vorstellen.

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Thema: Verkauf und Marketing

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2 Kommentare

  1. 1
    Felix 

    Oh oh, Bernhard,
    Ich hoffe, Du hast jetzt nicht acuh die für mich zurückgelegte Flasche verkauft…
    cheers
    Felix

  1. […] in Ischgl zahlreiche Weine aus Österreich und Italien verkostet. Dabei wurde unser (ab Hof längst ausverkaufter) Cabernet 2004 mit fünf Sternen als bester Wein der Probe beurteilt und, wie hier zu lesen ist, […]

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