So kann man sich täuschen. Leider!

Samstag, 7. Mai 2011 |  Autor:

Spätfrost1 bearbeitet

Während ich gestern noch an diesem Beitrag geschrieben und darin Frostschäden in unseren Weingärten ausgeschlossen habe, hat meim Vater auch noch jene Weingärten inspiziert, dich ich noch nicht kontrolliert hatte.

Dabei erlebte er eine böse Überraschung, denn wie es scheint, liegt einer unserer Grüner-Veltliner-Weingärten in jener kleinen Zone, in der es auch in Mörbisch massiven Spätfrost gegeben hat.

Dabei folgen die Symptome aber keinem wirklich nachvollziehbaren Muster. Mitunter sind bodennahe Triebe gesund, und höherstehende erfroren. Und nicht selten sind einzelne Triebe sind völlig unversehrt, und der nahezu idente Nachbar ist schon am vertrocknen, wie man auf diesem Foto sehen kann:

Spätfrost2 bearbeitet

Wie hoch der Schaden letztlich sein wird, ist deshalb im Moment nicht zu sagen. Bei manchen Trieben scheinen auch nur die Spitzen versengt zu sein, und die weiter unten stehenden Trauben entwickeln sich möglicherweise weiter. Trotzdem werden uns in dem Weingarten bei der Lese wohl ein paar tausend Kilogramm Trauben fehlen.

Zum Glück (im Unglück) sind unsere anderen Parzellen (und das sind aufgrund der früher üblichen Erbteilung  rund 25 an der Zahl) unversehrt geblieben oder der Schaden ist so geringfügig, dass er uns wahrscheinlich gar nicht aufgefallen wäre, wenn wir nicht gezielt danach gesucht hätten.

Den letzten nennenswerten Spätfrostschaden gab es bei uns übrigens im Jahr 1977, damals allerdings nach einem extrem frühen Austrieb schon im März und mit weit mehr Schaden als heuer. Und weil es jetzt hoffentlich wieder mindestens so lange dauert, habe ich heute zahlreiche Fotos fürs Archiv geschossen:

Spätfrost 2011

 

Spätfrost 2011

 

Spätfrost 2011

a

Spätfrost 2011

 

Spätfrost 2011

 

Spätfrost 2011

 

Spätfrost 2011

 

Spätfrost 2011

Tags »   

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Thema: Dauerthema Wetter

Diesen Beitrag kommentieren.

3 Kommentare

  1. […] Nach einigen sehr kalten Nächten findet man in Bodennähe vereinzelt erfrorene Triebe, aber von Spätfrostschäden wie 2011 sind wir gottseidank zumindest bisher weit […]

  2. […] in einigen Teilen Österreichs die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Zum Glück sind wir nach dem Spätfrost des Vorjahres heuer nicht betroffen, aber im Weinviertel dürfte es einige Schäden […]

  3. […] wenig erwischt. Nicht allerdings in den tiefliegenden Lagen am See wie zu erwarten (und wie zuletzt 2011), sondern in unserer größten Parzelle am Goldberg, die nahe an einem kaltluftführenden […]

Kommentar abgeben

*