Geknickt

Donnerstag, 2. Juni 2011 |  Autor:

Gewalzte Begrünungsmischung

Wie ich erst im Vorjahr gelernt habe, soll es besser sein, zu üppig gewordene Weingartenbegrünungen nicht zu mähen, sondern nur niederzuwalzen.

Dabei werden die Halme nicht gekappt, sondern nur geknickt, was den Wasserverbrauch senkt, ohne die Ausreifung der Samen (aus denen sich die Begrünung im nächsten Jahr regenerieren kann) zu verhindern.

Außerdem schont das Walzen die Insekten, die sich in dem Blütenteppich häuslich eingerichtet haben, und fördert die Humusbildung, weil weniger fein zerkleinerte Grünmasse langsamer verrottet.

Um diese (zumindest für uns) neuen Erkenntnisse auf ihre Praxistauglichkeit zu testen, haben wir nach dem weitgehenden Verblühen des roten Inkarnatklees vor einigen Tagen die hier beschriebene Begrünung in unserer Junganlage am Goldberg mit improvisierten, aber gut funktionierenden Mitteln gewalzt.

Mal sehen, was in den nächsten Wochen so passiert, und ob das Walzen verhindern kann, dass die Kleearten in zwei bis drei Jahren weitgehend vom Gras verdrängt werden (wie das in den Kommentaren zum oben verlinkten Artikel angeklungen ist).

Tags »   

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Thema: Ein Weingarten entsteht

Diesen Beitrag kommentieren.

Kommentar abgeben

*

code