In Form

Mittwoch, 22. Juni 2011 |  Autor:

Einstricken

Seit einigen Wochen sind wir damit beschäftigt, die rasant wachsenden Triebe in den dafür vorgesehenen Drahtrahmen unseres Erziehungssystems zu bringen.

Manche Sorten wie z.B. der Blaufränkisch machen einem dieses sogenannte „Einstricken“ mit ihrem aufrechten Wuchs relativ einfach, während andere wie der Weißburgunder eher in die Breite wachsen und mehr Arbeit brauchen.

Das relativ strenge Formieren der Triebe und Blätter zu einer „Laubwand“ (im Bild rechts nach dem zweiten Arbeitsgang, links davor) verhindert nicht nur ein undurchdringliches Dickicht in den schmalen Rebzeilen und macht damit eine Mechanisierung von Laubschnitt, Bodenbearbeitung und Pflanzenschutz möglich.

Es sichert auch jedem Blatt den besten Platz an der Sonne, verhindert das Abbrechen zu langer Triebe speziell in unserem windigen Klima und beugt Pilzkrankheiten vor, weil von Hand gut verteilte Blätter und Trauben nach Regen rascher abtrocknen.

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Thema: Reben und ihre Pflege

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