110 Millimeter später

Freitag, 7. September 2007 |  Autor:

Grau in grau nach 48 Stunden Regen

In „nur“ 48 Stunden ist der Wetter-Albtraum mit 110 Millimeter Regen Realität geworden. Die vergangenen zwei Tage und Nächte haben uns knapp ein Viertel der gesamten durchschnittlichen Jahresregenmenge beschert!

Welche Auswirkungen das auf die noch zu lesenden Weintrauben hat, können wir im Moment noch nicht einmal ansatzweise abschätzen. Auch wenn es seit dem frühen Abend nicht mehr regnet, ist morgen nicht an eine Weinlese zu denken. Der Boden ist völlig mit Wasser gesättigt, trotz Begrünung der Rebzeilen nicht zu befahren und wohl auch nur mühsam zu begehen.

Den morgigen Samstag werden wir daher nützen, um uns ein Bild vom Zustand der Trauben zu machen. Im Moment hoffen wir noch darauf, daß es für eine massive Botrytis(fäulnis)welle zu kühl ist. Ob wir aber noch lange genug mit der Ernte zuwarten können, bis sich der Wasserüberschuß in den Beeren zumindest ein klein wenig verringert, ist mehr als fraglich.

Tags »   

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Thema: Dauerthema Wetter, Lese 2007

Diesen Beitrag kommentieren.

4 Kommentare

  1. […] Bernhard Fiedlers We(in)blog Die Weinwelt aus der Sicht des Winzers « 110 Millimeter später […]

  2. […] Tage seit Montag haben wir genützt, um die letzten Weißweingärten zu ernten, die wir vor dem großen Regen nicht mehr geschafft haben. Mit Grünem Veltliner, Welschriesling und Traminer sind jetzt alle […]

  3. […] Vorjahres abgezeichnet. Und auch der vorsichtige Optimismus (besonders im vorletzten Absatz) nach dem großen Regen während der Lese 2007 hat sich letztlich irgendwie […]

  4. […] hat bei uns rund 125 Liter pro Quadratmeter geregnet. Ähnlich viel in vergleichbarer Zeit wie damals 2007, wenn auch zu einem nicht ganz so schlechten Zeitpunkt. Die aktuelle Situation ist daher eher mit […]

Kommentar abgeben

*

code